Maribor Altstadt

Camping Center Kekec 2025


Camping Center Kekec Maribor – Wohnwagen-Urlaub zwischen Weinbergen und Pohorje-Gebirge

Slowenien überrascht fast jeden, der zum ersten Mal herkommt. Die Natur ist wilder als erwartet. Die Städte charmanter als gedacht. Und die Campingplätze oft besser als anderswo in Europa. Der Camping Center Kekec in Maribor ist genau so ein Ort – klein, fein und mit einer Lage, die kaum besser sein könnte.


Der Campingplatz – familiär, gepflegt und bestens gelegen

Der Camping Center Kekec liegt am Fuße des Pohorje-Gebirges in Maribor – und doch nur 6 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das ist die perfekte Kombination. Natur vor der Tür. Stadt in Reichweite. Stress gleich null.

Der Platz bietet Stellplätze für Wohnmobile und Anhänger sowie große Wiesenstellplätze. Alle Stellplätze verfügen über Strom- und Wasseranschluss. Auch größere Wohnwagen kommen problemlos unter. Gäste berichten, dass der Stellplatz auch für einen Wohnwagen mit 6 Metern ausreichend groß ist – ohne abkoppeln zu müssen. Das ist ein netter Hinweis für alle, die mit längerem Gespann unterwegs sind.

Der Campingplatz liegt auf einer Wiese mit Bepflanzung. Die Stellplätze bieten Ausblick auf die Skipiste und die umliegenden Hänge. Morgens mit dem Kaffee auf dem Wohnwagen sitzen und die grünen Hänge des Pohorje vor Augen haben – das ist kein schlechter Start in den Tag.

Das Personal spricht Deutsch. Die Sanitäranlagen werden von Gästen durchgehend als sauber gelobt. Besucher aus dem Jahr 2025 beschreiben den Platz als sehr gepflegt und die Platzleitung als sehr, sehr freundlich. Das ist keine Selbstverständlichkeit – und man merkt es.

In unmittelbarer Nähe – rund 400 Meter entfernt – gibt es eine Konditorei, eine Bäckerei, ein Lebensmittelgeschäft und mehrere gute Restaurants. Frische Brötchen am Morgen sind also kein Problem. Fahrräder können direkt auf dem Platz gemietet werden. Damit kommt man bequem in die Stadt und auf den Berg.

Praktisch zu wissen: Nur 300 Meter vom Campingplatz entfernt befindet sich eine Seilbahn, die direkt auf die Spitze des Pohorje-Gebirges führt. Einfach hingehen, einsteigen, staunen.

Der Platz ist ganzjährig geöffnet. Eine Übernachtung kostet zwischen 24 und 27 Euro. Für die Lage und Qualität ist das fair.


Maribor – eine Stadt, die unterschätzt wird

Maribor ist Sloweniens zweitgrößte Stadt. Viele kennen sie nicht. Wer sie einmal besucht hat, wundert sich warum. Maribor ist wirklich entspannt und angenehm überschaubar. In der Altstadt findet man sich sehr schnell zurecht. Kein Gedränge wie in Ljubljana. Kein überfüllter Touristenstrom. Dafür echtes Leben, gute Gastronomie und Sehenswürdigkeiten, die Eindruck hinterlassen.


Die älteste Weinrebe der Welt – ein echter Rekord

Es gibt Dinge, die glaubt man erst, wenn man sie sieht. Im Viertel Lent wächst die „Alte Rebe“ – eine Weinrebe der Sorte Žametovka, die dort seit mehr als 450 Jahren gedeiht und sogar im Guinness-Buch der Rekorde als älteste bekannte Rebe der Welt verzeichnet ist.
Sie gedeiht an der Südwand des Hauses der Alten Rebe und ist ein lebendiger Beweis für die lange Weinkultur in Maribor. Der Rebstock überlebte Kämpfe, Brände des Spätmittelalters, die Reblaus und sogar alliierte Bombenangriffe auf die Stadt. Das nennt man Zähigkeit.
In der Vinothek im Haus der Alten Rebe können Besucher im Verkostungsraum Weine aus der Region probieren. Ein Glas davon – direkt vor dem ältesten Weinstock der Welt – das ist ein Moment, den man nicht vergisst.


Das Lent-Viertel und die Drau-Promenade

Lent ist das älteste Viertel in der Altstadt von Maribor am Drau-Ufer. Man erkennt es sofort an den schmalen Gässchen und den niedrigen, urigen Häusern. Ein Spaziergang entlang des Stadtteils Lent führt an ikonischen Sehenswürdigkeiten wie der Ältesten Rebe, dem Gerichtsturm, dem Wasserturm und der mittelalterlichen Stadtmauer vorbei.

Wer möchte, kann auch auf der anderen Seite der Drau spazieren. Auf der naturbelasseneren Uferseite – erreichbar über die Fußgängerbrücke neben der Alten Brücke – ist es deutlich ruhiger als auf der Altstadtseite. Ein schöner Kontrast.


Der Hauptplatz und die Altstadt

Die Stadtbesichtigung startet am besten am Hauptplatz Glavni Trg. Er befindet sich im Herzen der Altstadt und beeindruckt mit einem wunderschönen Gebäudeensemble. Hier stehen das spätgotische Rathaus sowie die Pestsäule in der Mitte des Platzes.

Das Schloss von Maribor thront im Herzen der Altstadt und beherbergt ein Museum mit Einblicken in Archäologie, Ethnologie und die Kulturgeschichte der Stadt. Der Eintritt lohnt sich. Die Ausblicke von dort oben ebenfalls.


Das Pohorje-Gebirge – direkt vor der Campingtür

Wer nicht nur die Stadt erkunden möchte, hat es leicht. Das Pohorje-Gebirge ist ein idealer Ausgangspunkt für Wandertouren, Trekking und Mountainbiking. Im Winter gibt es verschiedene Skipisten – eine davon ist bekannt als Austragungsort des Damen-Weltcups „Goldener Fuchs“.

Im Sommer locken dichte Wälder, ruhige Wege und frische Luft. Mit dem Fahrrad vom Campingplatz ins Stadtzentrum dauert es etwa eine halbe Stunde. Die Strecke führt durch grüne Landschaft und ist auch für ältere Semester gut machbar.


Die Piramida – Aussichtspunkt über der Stadt

Vom Stadtpark ausgehend führt ein Fußweg vorbei an Weinreben auf den 386 Meter hohen Piramida-Hügel. Nach etwa 25 Minuten Gehzeit liegt die Stadt zu Füßen. Oben befindet sich eine kleine Kapelle und die Überreste einer Burg aus dem 12. Jahrhundert. Wasser mitnehmen – Gastronomie gibt es oben keine. Dafür ist der Blick umso besser.


Vinag-Weinkeller – einer der größten Europas

Der Vinag-Weinkeller aus dem Jahr 1847 bewahrt mit seinen über zwei Kilometern unterirdischer Gänge ein reiches Weinerbe. Bei einer Führung geht es durch Weinstollen vorbei an alten Holzfässern. Wer Wein mag – und wer ihn nach diesem Besuch noch nicht gemocht hat, wird ihn danach mögen.


Fazit: Klein, fein und absolut empfehlenswert

Der Camping Center Kekec ist kein Riesenplatz mit Wasserpark und Animation. Er ist das Gegenteil. Ruhig, sauber, freundlich und mit einer Lage, die stimmt. Maribor direkt vor der Tür. Das Pohorje-Gebirge im Rücken. Und die älteste Weinrebe der Welt in Gehdistanz. Wer auf dem Weg nach Kroatien oder Istrien ist, sollte hier nicht einfach vorbeifahren. Sondern mindestens zwei Nächte einplanen. Mindestens.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

10 * 3 = ?

Please enter the characters shown in the CAPTCHA to ensure that you are human.

Nach oben scrollen